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Investitionssicherheit für Europas Windbranche

Das EU-Parlament und die 27 Mitgliedsstaaten haben sich im Dezember auf die  Förderung Erneuerbarer Energien in Europa bis 2020 geeinigt. "Die Richtlinie ist ein großer Erfolg für die Branche der Erneuerbaren Energien in Europa. Sie gibt der deutschen Windindustrie verlässliche Rahmenbedingungen - sowohl für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland als auch für den Export", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.

Die Richtlinie enthält zum ersten Mal in Europa rechtlich verbindliche Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien für alle Mitgliedstaaten. Bis 2020 müssen 20 % des gesamten EU-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die Richtlinie garantiert das erfolgreiche Modell der Einspeisevergütung, das in den meisten EU-Staaten inzwischen angewendet wird. So kann die Branche der Erneuerbaren Energien in Europa weiterhin Vorreiter für innovative Technologien und Klimaschutz bleiben. Sie fordert von den Mitgliedstaaten den Ausbau der erforderlichen Netzinfrastruktur und gibt Regeln für die Übertragung erneuerbaren Stroms vor. Mitgliedstaaten müssen administrative Hürden, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern, abbauen. "Die heutige Einigung in Brüssel erhöht die Exportchancen der deutschen Windbranche. Nach der EEG-Novelle im Sommer diesen Jahres stellt nun auch die EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien die Signale für die Windenergie auf grün. Mit einer starken deutschen Windbranche kann Deutschland die Klimaschutzziele bis 2020 wirtschaftlich erreichen'', betonte Albers.

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