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Getriebelose Windenergieanlagen im Test

Die erste Maschine mit 3,6 MW wird jetzt in West-Dänemark errichtet, die zweite Anlage soll bis Ende 2008 installiert sein. Mit diesem Technologieprojekt wird geprüft, ob und ab welcher Leistungsklasse getriebelose Windenergieanlagen wettbewerbsfähig gegenüber Anlagen sind, die mit einem Getriebe ausgestattet sind. Parallel zum Test der getriebelosen Antriebstechnik wird Siemens auch in den kommenden Jahren neue Windenergieanlagen mit Getrieben entwickeln und auf den Markt bringen.
Der Hauptvorteil von getriebelosen Windenergieanlagen liegt in ihrem einfachen und dennoch ausgefeilten Design, das die Nutzung eines Getriebes überflüssig macht. Weil getriebelose Anlagen weniger rotierende Maschinenkomponenten beherbergen, könnte mit dieser Technologie der Wartungsaufwand reduziert und die Verfügbarkeit erhöht werden. Windturbinen mit getriebeloser Antriebstechnik sind jedoch in der Regel schwerer und in der Produktion kostenintensiver als konventionelle Maschinen mit Getriebe. Ein Schwerpunkt des Technologieprojekts wird auf möglichen Anwendungen im Offshore-Bereich liegen. Windenergieanlagen auf dem Meer müssen besonders robust und zuverlässig sein.
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